Die Energieerzeugung im Pazifikparadies Neukaledonien basiert momentan zu 80 Prozent auf der Verbrennung fossiler Energieträger, die importiert werden müssen. Entscheidende Verbesserungen bringen die Windparks in den Provinzen Prony und Kafeate mit insgesamt 116 Windturbinen zur Stromerzeugung. ESB  hat Emissionsminderungszertifikate aus dem Projekt erworben. Künftig wird CO2-neutrales Erdgas daher auch mit Hilfe dieses Windparks erzeugt.

Mechanik zum Ausklappen

Das Projekt umfasst sechs kleine Windfarmen mit insgesamt 31 Megawatt Leistung. Die Anlagen befinden sich im südlichen Teil Neukaledoniens im Dorf Mont Dore (Prony) und in der nördlichen Provinz im Dorf Koné (Kafeate). Alleine in den Jahren von 2003 bis 2009 wurden mehr als 100 neue Windturbinen in Neukaledonien errichtet und mehr als 50 neue Arbeitsplätze für die Bevölkerung geschaffen.  Da es in Neukaldonien immer wieder zu Wirbelstürmen (Zyklonen) kommt, wurden die Windturbinen speziell für den Einsatz in diesem Klima entwickelt worden. Die Turbinen können im Falle eines gefährlichen Wirbelsturmes, geneigt bzw. gekippt werden.

40.000 Tonnen CO2-Einsparung pro Jahr

Jährlich produzieren die Anlagen rund 32 Gigawattstunden Strom. Dieses Projekt ersetzt dadurch etwa 40.000t CO2 pro Jahr. Das ist die durchschnittliche Menge an CO2, die jährlich durch eine 6.000 Hektar große Waldfläche absorbiert wird. Die so erzeugte Energie wird in das nationale Stromnetz eingespeist und ersetzt den mit Hilfe fossiler Energieträger produzierten Strom.

  Details
Projektbereich Windkraft
Projektname Prony and Kafeate windfarms
Projektstandort Prony und Kafeate in Neukaledonien (Frankreich)
Projektstandard Gold Standard VER
Emissionsreduktionen 40.000 t CO2 e/Jahr
Projektstatus In Betrieb
Projektstart 2003



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