Newsletter Energie&Sparen - Ausgabe Dezember 2009
Sehr geehrte Damen und Herren,
in der Dezember-Ausgabe unseres Energie&Sparen-Newsletters informieren wir Sie über Einsparmöglichkeiten bei der Warmwasserbereitung und wie man durch richtiges Lüften ein angenehmes Raumklima schafft.
Viel Spaß beim Lesen und Energie(&)sparen!
Mareike Lehnhardt
Erdgas Südbayern
Unternehmenskommunikation
Mareike.Lehnhardt@esb.de
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Unsere Themen in diesem Newsletter:
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Warmes Wasser für kühle Rechner
Hätten Sie es gewusst? 30 bis 50 Liter Warmwasser verbraucht im Schnitt jeder Deutsche am Tag. Gerade in der kalten Jahreszeit steigt der Verbrauch sogar noch an. Denn wer freut sich nicht im Winter auf ein kuscheliges Bad in der Wanne oder eine ausgiebige heiße Dusche. Linda Madir von der ESB gibt ein paar wertvolle Tipps, wie sich bei der Warmwasserbereitung eine Menge Energie und Geld sparen lässt.
Duschen statt Baden:
Wer lieber duscht als badet, spart eine Menge Energie und Geld: Ein Vollbad ist etwa dreimal so teuer wie einmal duschen.
Bilder auf Anfrage unter:
newsletter(at)esb.de
Duschen ist "in"
Wer ein Vollbad nimmt, lässt etwa 200 Liter warmes Wasser in die Badewanne laufen. Das ist deutlich mehr als beim Duschen und macht sich natürlich bei den Kosten bemerkbar. Bei einer durchschnittlichen Duschdauer von rund sechs Minuten gilt: einmal baden oder dreimal duschen zum selben Preis.
Wasser stopp!
Verlieren Wasserhähne nur zehn Tropfen pro Minute, fließen pro Jahr über 33 Badewannen voll Wasser ungenutzt durch den Abfluss. Und auch während des Zähneputzens immer den Hahn zwischendurch abdrehen. In drei Minuten laufen sonst rund 20 Liter Wasser aus dem Wasserhahn. Wer außerdem die Dusche beim Einseifen immer abstellt, spart zusätzlich.
Griff in die Technikkiste
Unterstützung beim Warmwassersparen bietet moderne Sanitärtechnik für Bad oder Küche. Einhandmischer zum Beispiel regulieren die Wassermenge und -temperatur viel schneller als alte Zweigriff-Regler. Und auch Selbstschlussarmaturen helfen sparen: Je nach Einstellung fließt das Wasser nur wenige Sekunden aus dem Hahn. Linda Madir von der ESB gibt einen weiteren Tipp: "Ein Luftsprudler oder so genannter Perlator am Wasserhahn versetzt den Wasserstrahl mit Luft und lässt weniger Wasser als mehr erscheinen. Außerdem wirkt der Wasserstrahl dadurch weicher". Nicht nur für bunte Lichtspiele, sondern für eine einfachere Temperaturregelung, sorgen leuchtende Wasserhahnaufsätze. Mit zwei verschiedenfarbigen LED-Lampen und einem Temperaturfühler ausgestattet, wechselt die Farbe des Wasserstrahls ab 32 Grad Celsius von blau zu rot.
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Richtig Lüften: Sauerstoff statt Wintermuff
Wenn es im Winter draußen kalt und ungemütlich wird, freut sich jeder auf sein warmes und kuscheliges Zuhause. Dabei sind nicht nur wohlige Wärme, sondern auch frische Luft die Geheimnisse für Wohlbefinden, weiß Linda Madir von der ESB und zeigt, wie man durch richtiges Lüften ein angenehmes Raumklima schafft.
Mehrmals am Tag Querlüften sorgt für ein angenehmes und gesundes Raumklima.
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Stoßlüften, nicht Dauerlüften
Gerade wenn viel geheizt wird, ist es wichtig, regelmäßig die Raumluft auszutauschen. Am besten drei- bis viermal pro Tag für fünf bis zehn Minuten querlüften. Dazu die Fenster und die Türen ganz öffnen. Je kälter es draußen wird, desto kürzer und öfter sollte man lüften. Die Türen zur Küche und zum Bad möglichst geschlossen halten und den Wasserdampf, der beim Kochen oder beim Duschen entsteht sofort mit frischer Außenluft austauschen. Zu wenig beheizten Räumen ebenfalls immer die Türen geschlossen halten, denn dort kann die feuchte Luft an den kalten Wänden kondensieren. Die Folge: Durch zu viel Nässe entsteht Schimmel in der Wohnung. Die Pilze schädigen das Mauerwerk, verschlechtern das Raumklima und beeinträchtigen die Gesundheit.
Wer feuchte Wände vermeiden will, braucht also die richtige Dosis Frischluft. Selbst bei schlechtem Wetter ist es wichtig, auf eine regelmäßige Lüftung zu achten, weil die kalte Herbst- oder Winterluft immer trockener ist als die Luft in der Wohnung oder im Haus.
Möbel wegrücken
"Möbelstücke nicht direkt an die Wand stellen, sondern mindestens fünf Zentimeter Platz dazwischen lassen", rät Linda Madir. Feuchtigkeit sammelt sich nämlich gern an Wänden, die von der Luftströmung abgeschirmt sind. Besonders Außenwände und Mauern zu kalten Räumen sind schimmelgefährdet.
Feuchtigkeit kontrollieren
Mit einem Hygrometer lässt sich der Wasserdampfgehalt der Luft in der Wohnung leicht selber kontrollieren: Zwischen 50 und 55 Prozent Luftfeuchtigkeit sind im Winter ideal, 60-65 Prozent im Herbst und Frühjahr. Hygrometer gibt es bereits ab 8 Euro im Handel, elektronische Geräte sind ab etwa 15 Euro zu haben.
Mehr Informationen zum Lüften und zur Klimatisierung gibt’s unter www.schimmelpilz.de.
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Fenster abdichten und Energiesparen
Im Winter dringen Kälte und Feuchtigkeit durch undichte Fenster oder Türen ins Haus. Das ist ungemütlich und belastet außerdem die Haushaltskasse – weil gleichzeitig auch Heizenergie entweicht. "Einfache Abhilfe gegen Zugluft bieten Dichtungen aus dem Baumarkt", rät Linda Madir von der ESB. Heimwerker können sie leicht selbst anbringen. Unter Umständen muss aber auch ein Fachmann ran. Probleme mit dem Vermieter muss dabei niemand befürchten: "Abdichtungsmaßnahmen in Eigenregie an Fenstern und Türen durch Mieter sind grundsätzlich erlaubt", sagt Ulrich Ropertz vom Deutschen Mieterbund (DMB). Sie stellen keinen Eingriff in die Bausubstanz dar. Beim Auszug müssen sie aber unter Umständen wieder entfernt werden.
Einfach mal weniger Energie verbrauchen
Sie machen sich an Silvester gute Vorsätze fürs neue Jahr? Wie wär’s damit: Im nächsten Jahr verbrauche ich weniger Energie, schone dadurch die Umwelt und spare auch noch viel Geld. Geht ganz einfach.
Wie? So zum Beispiel:
- Stand-By vermeiden,
abschaltbare Steckerleisten verwenden - Energiesparlampen benutzen
- Akkus statt Batterien einsetzen
- Duschen statt Baden
- Wassertemperatur genau einstellen
- Wasserhahn ganz zudrehen
- Heizung runter: ein Grad Wärme = rund sechs Prozent mehr Heizkosten
- Temperatur nachts senken
- Keine Möbel oder Gardinen vor die Heizkörper
- Mehrmals am Tag Stoßlüften
Mehr Infos zum Energiesparen gibt’s unter: esb.sparsdir.info
ESB-INFO: Die Erdgas Südbayern GmbH ist einer der ersten Energiedienstleister, der sich komplett klimaneutral gestellt hat und CO2-neutrales Erdgas anbietet. Über 300 Mitarbeiter betreuen in Ober- und Niederbayern mehr als 200.000 Haushalte, 250 Kommunen, zahlreiche Industriebetriebe und 21 kommunale Stadtwerke. Dafür stehen insgesamt 8.300 Kilometer Leitungsnetz zur Verfügung. Neben der klassischen Erdgasversorgung bietet ESB effiziente Contractinglösungen - auch mit regenerativen Energien. Darüber hinaus fördert das Unternehmen die Entwicklung umweltschonender Techniken.
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