22.01.2010

Newsletter Energie&Sparen - Ausgabe Januar 2010


Themen in diesem Newsletter:

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Keine Sorge: KfW-Förderprogramme auch im Jahr 2010

Wussten Sie, dass deutsche Privathaushalte für rund 40 Prozent des bundesweiten CO2-Ausstoßes verantwortlich sind? Zum Vergleich: Autos gerade einmal für 12 Prozent. Viele Häuser in Deutschland bergen jedoch ein enormes Potenzial bei der Energie- und CO2-Einsparung. Unterstützung für energieeffizientes Bauen und Sanieren erhalten Haus- und Wohnungseigentümer dabei durch Förderprogramme der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Die finanziellen Mittel wurden allerdings vorläufig auf Eis gelegt. Der Energieversorger Erdgas Südbayern (ESB) erklärt, warum das kein Grund ist, nicht auch weiterhin an effizientes Sanieren und Bauen zu denken.

KfW-Förderprogramme vorläufig eingestellt

Seit Anfang des Jahres hat die Staatsbank KfW die Förderprogramme für energieeffizientes Bauen und Sanieren erstmals gestoppt. Grund für diesen Schritt ist der bislang vom Parlament noch nicht verabschiedete Bundeshaushalt für das Jahr 2010. Für private Bauherren heißt es dennoch: keine Panik! Die Fördermittel können auch im neuen Jahr weiterhin beantragt werden. Mit den KfW-Programmen lohnt sich energieeffizientes Bauen und Sanieren gleich doppelt. Das schont nicht nur die Umwelt, sondern auch den Geldbeutel.

Förderstandards 2010

Bauherren können unbesorgt sein: Auch 2010 können sie Förderung durch die KfW-Programme beantragen.



Bilder auf Anfrage unter:
newsletter(at)esb.de




Der Förderstandard für Neubau und Sanierung bleibt auch weiterhin das “KfW-Effizienzhaus“. Zu den drei bisherigen Förderstandards kommen drei zusätzliche Förderstufen: KfW-Effizienzhaus 115 für Altbauten, KfW-Effizienzhaus 85 als neuer Standard in der Sanierung und Einstiegsstandard im Neubau und KfW-Effizienzhaus 55 als neuer Spitzenstandard im Neubau. Die Förderstufen KfW-Effizienzhaus 130 und KfW-Effizienzhaus 85 werden in einer Übergangsphase zeitlich befristet angeboten, voraussichtlich bis zum 30. Juni 2010.

Was steckt hinter den Förderstandards?

Die Zahl hinter "KfW-Effizienzhaus" gibt an, wie hoch der Jahres-Primärenergiebedarf in Relation zu einem vergleichbaren Neubau nach den Vorgaben der EnEV 2009 (Referenzgebäude) sein darf. Ein KfW-Effizienzhaus 85 hat zum Beispiel höchstens 85 Prozent des Primärenergiebedarfs des entsprechenden Referenzgebäudes. Hier gilt: Je kleiner die Zahl, desto niedriger und besser das Energieniveau.

Zusätzlich bestimmt auch der Wert des Wärmeverlustes über die Gebäudehülle (Transmissionswärmeverslust) die Energieeffizienz eines Gebäudes. Der Transmissionswärmeverlust beim KfW-Effizienzhaus 85 darf zum Beispiel max. 100 Prozent des entsprechenden Referenzgebäudes betragen.

Förderkonditionen

Die Förderkonditionen sind auch nach der Umstellung des Förderstandards unverändert. Es gelten weiterhin die gleichen Zinssätze. Jedoch gab es im Jahr 2009 noch die Möglichkeit, Förderungen auf Basis der alten Energieeinsparverordnung (EnEV) 2007 zu beantragen. Diese Übergangsfrist ist jetzt vorbei. Bauherren die ab 2010 neue Fördermöglichkeiten in Anspruch nehmen wollen, müssen einen Nachweis auf der Basis der EnEV 2009 erbringen.


Alle Informationen der KfW-Förderprogramme findet man unter:

http://investitionspaket.kfw.de/foerderung_fuer_privatpersonen.html

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Geld und Energie sparen mit hocheffizienten Heizungspumpen

Für die meisten Hausbesitzer bleibt sie tief im Dunkel des Heizungskellers verborgen – und ist dennoch oft der größte elektrische Verbraucher im Haus. Die Rede ist von der Heizungsumwälzpumpe. Linda Madir von der ESB erklärt, warum sich der Austausch alter Pumpen gegen ein energieeffizienteres Modell lohnt und welche Fördermittel zu Verfügung stehen.

Alte und ungeregelte Heizungspumpen verbrauchen viel Strom, da sie Tag und Nacht auf hoher Drehzahl laufen, um heißes Wasser vom Heizkessel zu den Heizkörpern zu transportieren. Dementsprechend groß ist das Einsparpotenzial neuerer Heizungspumpen: Ein energieeffizientes, geregeltes Modell kann im Idealfall eine Stromersparnis von 80 Prozent erzielen. Neue Modelle stellen sich automatisch auf die Heizungsanlage ein und erkennen selbsttätig, wann eine Anpassung der Einstellung erforderlich ist. Dadurch verwenden sie immer nur so viel Antriebsleistung, wie tatsächlich benötigt wird. Linda Madir vom Energieversorger Erdgas Südbayern empfiehlt deshalb, mit der Investition in eine neue Pumpe nicht bis zum Ausfall des Altgeräts zu warten. Bei einem routinemäßigen Heizungs-Check durch ein Heizungsunternehmen sollte die Heizungspumpe am Besten mit einbezogen werden. Der Fachmann erkennt auf den ersten Blick, um welche Pumpenbauart es sich handelt und ob ein Austausch sinnvoll ist.


Austauschen und sparen: Der Monteur ersetzt eine ungeregelte Heizungspumpe durch eine Pumpe der Energieeffizienzklasse A. Mit der neuen Heizungspumpe lassen sich bis zu 80 Prozent Strom einsparen.

Bilder auf Anfrage unter:
newsletter(at)esb.de




Bund fördert Austausch

Hocheffiziente Heizungspumpen erkennt man am Energielabel A. Energiesparende Pumpen mit solch einem Label haben meist höhere Anschaffungskosten, lassen Sie sich davon nicht abschrecken, diese amortisieren sich bereits nach zwei bis vier Jahren. Zudem wird der Einbau von hocheffizienten Pumpen vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gefördert. Wer eine ungeregelte Heizungspumpe durch eine Pumpe der Energieeffizienzklasse A ersetzt, erhält dafür seit 1. April 2009 eine staatliche Prämie. Die Investition in eine neue Pumpe wird im Rahmen des Programms „Effizient Sanieren“ mit 25 Prozent der Kosten bezuschusst, mindestens aber mit 100 Euro. Den Zuschuss können alle Eigentümer von selbst genutzten und vermieteten Wohngebäuden beantragen. Mehr Infos hierzu gibt’s unter www.bafa.de

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+++ Energie&Sparen-Ticker +++

Schneeräumen auf der Solaranlage

Auch im Winter liefert die Sonne Energie für Strom, Heizung oder Warmwasser – saubere Kollektoren vorausgesetzt. Was kann man also tun, um Schnee von Photovoltaik-Modulen und Solarthermie-Kollektoren gefahrlos und ohne Schäden zu entfernen? Anlagen-Betreiber, die ein Dach mit einer Dachneigung von mehr als 30 Grad besser noch 40 Grad besitzen, können sich freuen, so der Energieversorger Erdgas Südbayern. In der Regel rutscht der Schnee bei diesem Neigungswinkel von alleine ab. Wer jedoch vorhat, die Solarmodule vom Schnee zu befreien, sollte sich optimale Standsicherheit – etwa mit einem Klettergurt – verschaffen und unbedingt gegen das Abstürzen vom Dach absichern. Ein verlängerter Besenstiel oder Teleskopstange könnte bei nicht allzu großer Firsthöhe hilfreich sein. Bei der Räumung der Solarmodule sollte man unbedingt darauf achten, dass diese nicht durch das Räumwerkzeug beschädigt werden. Scharfe Kanten könnten Schäden anrichten.

Was ist eigentlich CO2?

CO2, auch Kohlenstoffdioxid genannt, ist ein Gas, das in kleineren Mengen ungiftig und geruchlos ist. Ohne CO2 könnten wir nicht leben. Gemeinsam mit anderen Treibhausgasen hält es die Wärme in der Atmosphäre und verhindert damit eine ewige Eiszeit. Der natürliche Treibhauseffekt stellt also eine lebensnotwendige "Klimaanlage" dar. Seit Beginn der Industrialisierung sind allerdings die Konzentrationen der Treibhausgase – allen voran CO2 – in der Atmosphäre stark angestiegen. Dadurch wird der natürliche Treibhauseffekt verstärkt und die Stabilität des Weltklimas gefährdet. Eine Möglichkeit CO2 beim Heizen oder Warmwasserbereiten im Haushalt einzusparen ist zum Beispiel der Einsatz von CO2-neutralem Erdgas. Das ist Erdgas, dessen CO2-Bilanz mit Hilfe weltweiter Klimaschutzprojekte, wie etwa neuen Windparks oder Biogasanlagen, auf Null gestellt wurde. Verbraucher können so die eigenen Emissionen vergleichsweise einfach und günstig reduzieren. Zu bestellen gibt es CO2-neutrales Erdgas zum Beispiel unter www.esb.de .

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ESB-INFO: Die Erdgas Südbayern GmbH ist einer der ersten Energiedienstleister, der sich komplett klimaneutral gestellt hat und CO2-neutrales Erdgas anbietet. Über 300 Mitarbeiter betreuen in Ober- und Niederbayern mehr als 200.000 Haushalte, 250 Kommunen, zahlreiche Industriebetriebe und 21 kommunale Stadtwerke. Dafür stehen insgesamt 8.300 Kilometer Leitungsnetz zur Verfügung. Neben der klassischen Erdgasversorgung bietet ESB effiziente Contractinglösungen - auch mit regenerativen Energien. Darüber hinaus fördert das Unternehmen die Entwicklung umweltschonender Techniken.

Ihre Ansprechpartnerin

Mareike-Lehnhardt_ESB

Mareike Lehnhardt
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Telefon: 089/68003-544
mareike.lehnhardt@esb.de