24.11.2009

Newsletter Energie&Sparen - Ausgabe November 2009


Sehr geehrte Damen und Herren,

in der November-Ausgabe unseres Energie&Sparen-Newsletters informieren wir Sie über energiebewusstes bauen und modernisieren, sowie über die Möglichkeiten beim dämmen.

Viel Spaß beim Lesen und Energie(&)Sparen,

Mareike Lehnhardt
Erdgas Südbayern
Unternehmenskommunikation
Mareike.Lehnhardt@esb.de

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Unsere Themen in diesem Newsletter:

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Energiebewusst bauen und modernisieren

Energiebewusstes Bauen und Modernisieren macht sich schnell bezahlt. Schon bei der Gestaltung des Hauses können Bauherren die Weichen stellen, um den Heizenergieverbrauch deutlich zu senken. Linda Madir von der Erdgas Südbayern GmbH (ESB) gibt wertvolle Tipps, wie man durch kluge Planung sparen kann.

Gute Ideen werden nie alt:
Vor 2.400 Jahren erfand der griechische Denker Sokrates das erste Solarhaus, das Wärme schon allein durch seine Bauform sammelt. In den Passivhäusern unserer Tage findet dieser Gedanke seine Fortsetzung.

Bilder auf Anfrage unter:
newsletter(at)esb.de




Geschlossene Bauform wählen
Je kleiner die Oberfläche des Hauses ist, desto weniger Wärme gibt es ab. Die Hausform mit der kleinsten Oberfläche, dem größten Volumen und dem geringsten Wärmeverlust wäre die Halbkugel: schwierig zu bauen, schlecht zu nutzen. Zweitbeste Form ist der Würfel mit einem um ein Viertel größerem Energieverlust. Fazit: Eine kompakte Hausform ohne Erker und Winkel ist also energetisch am sinnvollsten und spart außerdem 10 bis 20 Prozent Baukosten gegenüber zerklüfteten Formen.

Intelligenter Grundriss hilft sparen
Für den Grundriss gilt folgende Regel: das Haus zur Sonne - meist nach Süden - ausrichten. Dort werden die Wohnräume angeordnet, die am meisten Wärme benötigen. Im Norden bilden Nebenräume, Eingang und Treppen mit nur wenigen Fenstern einen Klimapuffer. Wenn das Bad, das WC und die Küche auf einer Etage zusammentreffen sowie in den Geschossen übereinander liegen, verhindern kurze Leitungswege für das Warmwasser Wärmeverluste.

Fenster und Dach als Sonnenfallen
Bodentiefe Fenster öffnen die Südfront für Licht und Wärme. Die Fenster wirken so als Sonnenfallen für die Wohnräume und gewinnen zusätzliche Energie. Dazu Linda Madir von der ESB: "Kurzwelliges Sonnenlicht strahlt durchs Glas ins Haus, trifft auf Wände und Böden und verwandelt sich in Wärme". Wer die Wahl bei der Dachplanung hat, sollte sich für ein nach Süden ansteigendes Pultdach entscheiden, das besonders viel Sonnenenergie ins Haus holt. Der breite Dachüberstand schützt vor heißer Sommersonne und lenkt im Winter die Strahlen tief ins Haus. Das Dach wirkt außerdem wie ein Spoiler gegen kalte Winde.

Kluge Heizung spart mit
Wenn man Sonnenenergie ins Haus lockt, sollte die Heizung auf diese kostenlosen Wärmegewinne rasch reagieren und den Brenner dann pausieren lassen. Eine intelligente Steuerung, wie sie moderne Brennwertkessel besitzen, ist dazu notwendig. Besonders in Verbindung mit Solarthermie auf dem Dach lässt sich dadurch viel Energie sparen und die Umwelt schonen.

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Dämmen spart Energie und Geld

Eine gute Dämmung spart nicht nur Heizkosten: Sie steigert Wert und Komfort des Gebäudes, verhindert Schimmel und Feuchteschäden. "Nach dem Austausch der alten Heizung ist die richtige Dämmung die effektivste Maßnahme, um Energie zu sparen", so Linda Madir von der ESB.

Dämmstoffe gibt es viele:
Wie gut ein Material dämmt, hängt von Anzahl, Anordnung und Größe der Poren ab. Außerdem sind Dichte und Feuchtigkeit der Ausgangssubstanz entscheidend.

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Außendämmung mit Reparatur verbinden
In einem ungedämmten Einfamilienhaus gehen rund 16 Prozent der Energie durch die Wände verloren. Eine Außendämmung umhüllt das Haus lückenlos, überdeckt Risse und Rollladenkästen. Ist eine Fassadenreparatur fällig, wird die Dämmung am besten gleich mit erledigt. Üblich und günstig sind Wärmedämm-Verbundsysteme, bei denen Dämmplatten aus Hartschaum oder Mineralwolle verklebt oder verdübelt werden. Darüber kommt Spachtelmasse mit Armierungsgittern, darauf der Putz. Wichtig: Die Anforderungen der EnEV beachten. Mehr Informationen hierzu gibt es unter enev-online.de oder esb-services.de/energieausweis.

Preiswerte Innendämmung
Wer Außenwände etwa aus Denkmalschutzgründen nicht dämmen darf, behilft sich mit einer Innendämmung. Zur Auswahl stehen verschiedene Verfahren der nachträglichen Dämmung wie Wärmedämm-Verbundsysteme, Vorsatzschalen oder Dämmputze. "Vorteil einer Innendämmung ist der niedrige Preis, da zum Beispiel kein Gerüst benötigt wird. Der Nachteil: Heizkörper oder Einbaumöbel müssen aus- und wieder eingebaut werden", sagt Linda Madir. Wichtig auch hier: Die Anforderungen der EnEV.

Dach, Geschoss- und Kellerdecken dämmen
Bis zu 20 Prozent Energie geht durch ein schlecht gedämmtes Dach verloren. Eine gute Dachdämmung hält eindringenden Wind ab und schirmt das Haus im Winter gegen Kälte sowie im Sommer gegen die aufgeheizten Dachziegel ab. In vielen Häusern gibt es einen nicht beheizten Dachboden, die Decke darin ist oft nicht gedämmt. Einfachste Möglichkeit: Dämmplatten auf den Boden des Dachraumes legen. Soll der Raum begehbar sein, eine Unterkonstruktion bauen. Als Alternative bieten sich dann Dämmschüttungen wie zum Beispiel Zelluloseflocken, Perlite oder Getreidegranulat an. Zusätzliche Platten decken die eingebrachte Dämmung ab. Die EnEV schreibt dazu folgendes vor: Eigentümer von Bestandsbauten sind verpflichtet, die oberste Geschossdecke über beheizten - aber nicht begehbaren - Räumen zu dämmen. Alternativ ist auch die Dämmung des darüberliegenden Daches zulässig. Ist die oberste Geschossdecke begehbar, muss diese nach der EnEV 2009, ab dem 1. Januar 2012 ebenfalls gedämmt werden.

Für die Dämmung des Kellers gilt: Ist der Keller hoch genug, kann die Kellerdecke von unten mit Dämmplatten beklebt werden. Muss der Keller wegen feuchter Wände aufgegraben oder soll er als Wohnraum ausgebaut werden, hilft eine Außendämmung. Übrigens: auch ungedämmte Heizungs- und Warmwasserrohre vergeuden Energie und heizen nur den Keller. Dämmschalen aus Kunststoff reduzieren den Wärmeverlust.

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+++ Energie&Sparen-Ticker +++

EU verbietet ineffiziente Heizungspumpen:
In drei Stufen soll nach einem Beschluss der EU-Kommission die Verwendung ineffizienter Pumpen in Heizungs-, Solar- und Wärmepumpenanlagen verboten werden. Sie sollen zunächst in neuen Anlagen von stromsparenden Pumpen abgelöst werden. Darauf weist der Energieversorger Erdgas Südbayern hin. Ab 1. Januar 2020 schließlich gilt das auch für bestehende Anlagen. Weil also ab 2020 keine Ersatzpumpen alter Bauart mehr zur Verfügung stehen, empfiehlt das Umweltbundesamt, heute schon beim Kauf einer neuen Heizung auf integrierte Stromsparpumpen zu achten.

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CO2-neutrales Erdgas von der ESB
Mit bewusstem Handeln und effizienten Technologien für die Heizung können Verbraucher in den eigenen vier Wänden schon viel für den Klimaschutz tun. Jetzt gibt es für den persönlichen Umweltbaukasten noch einen weiteren Baustein. Kunden des Energiedienstleisters Erdgas Südbayern können ab sofort CO2- neutrales Erdgas ordern. Die ESB nutzt dazu Möglichkeiten des internationalen CO2-Zertifikate-Handels. Das heißt: Die ESB investiert in weltweite Klimaschutzprojekte. Die dort eingesparte CO2-Menge wird in Zertifikaten ausgegeben. Diese kauft die ESB und legt sie still.

Ohne die zusätzlichen finanziellen Mittel der Zertifikate wären die Klimaschutzprojekte nicht möglich. Alle Projekte entsprechen den höchsten Anforderungen des UN-Klimarats. Die Qualität wird außerdem ständig von TÜV Nord überprüft. Mehr zum CO2-neutralen Erdgas und den Klimaschutzprojekten gibt es unter www.esb.de/klimaschutz.


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ESB-INFO: Die Erdgas Südbayern GmbH ist einer der ersten Energiedienstleister, der sich komplett klimaneutral gestellt hat und CO2-neutrales Erdgas anbietet. Über 300 Mitarbeiter betreuen in Ober- und Niederbayern mehr als 200.000 Haushalte, 250 Kommunen, zahlreiche Industriebetriebe und 21 kommunale Stadtwerke. Dafür stehen insgesamt 8.300 Kilometer Leitungsnetz zur Verfügung. Neben der klassischen Erdgasversorgung bietet ESB effiziente Contractinglösungen - auch mit regenerativen Energien. Darüber hinaus fördert das Unternehmen die Entwicklung umweltschonender Techniken.

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