TÜV NORD zertifiziert ESB als "Klimaneutrales Unternehmen"
Erdgas Südbayern (ESB) geht beim Klimaschutz neue Wege. Alle klimarelevanten Treibhausgas-Emissionen, die im Unternehmen anfallen, werden in weltweiten Klimaschutz-Projekten wieder ausgeglichen. Dafür zertifizierte der TÜV NORD die ESB als "Klimaneutrales Unternehmen".
"Unser CO2-Fußabdruck in der Atmosphäre ist nun komplett ausgeglichen", freut sich André Schwihel, Projektleiter bei der ESB, über das Ergebnis der Zertifizierung. Für das Jahr 2008 hat Erdgas Südbayern so Emissionen in Höhe von 6.662 Tonnen CO2 kompensiert.
CO2-Fußabdruck erstellt
Unter einem CO2-Fußabdruck versteht man die Menge CO2, die von einem Unternehmen oder einer Person erzeugt wird. Bei der ESB sind das zum Beispiel Emissionen, die aus dem Betrieb von Gasdruckregel- und Messanlagen oder der Wärme- und Stromerzeugung resultieren.
Aber auch andere Emissionen, die im laufenden Geschäftsbetrieb entstehen, wie beispielsweise Dienstreisen, Pendelfahrten oder der Papierverbrauch sind hier erfasst. Um diese Emissionsquellen im Unternehmen genau aufzuschlüsseln, hat die FutureCamp Climate GmbH den genauen CO2-Fußabdruck der ESB errechnet.
Zertifikate aus Klimaschutzprojekten erworben
Auf der Basis dieser Daten hat Erdgas Südbayern in einem zweiten Schritt Emissionsminderungs-Zertifikate in Höhe der eigenen Emissionen erworben und diese stillgelegt. Emissionsminderungs-Zertifikate sind Zertifikate, die einer bestimmten Menge CO2 entsprechen, die in einem geprüften Klimaschutzprojekt eingespart werden.
Durch die nachweisliche Stilllegung werden die Zertifikate vom Markt genommen - Dritte können diese nun nicht weiter verwenden. Da der Klimaschutz langfristige Transparenz erfordert, wurde dieser Prozess vom TÜV NORD zertifiziert. Die Zertifizierung für den Kauf und die Stilllegung der CO2-Emissionszertifikate durch die ESB erfolgt jedes Jahr neu.
Die Ergebnisse des CO2-Fußabdrucks helfen auch, Maßnahmen zum Klimaschutz im eigenen Unternehmen umzusetzen. So kann gezielt CO2 eingespart werden und es müssen künftig weniger Zertifikate zur Kompensation zugekauft werden. Kunden, die ihr Unternehmen in Zukunft CO2-neutral stellen oder die Emissionen aus der Erdgasverbrennung kompensieren wollen, können sich dazu von den ESB-Experten beraten lassen.
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