Erdgas Südbayern Rückblicke - Unsere Historie

Seit 50 Jahren beliefert die ESB Haushalte und Gewerbebetriebe, Kommunen und Industrieunternehmen in Südbayern mit Erdgas. Unser Erfolgsgeheimnis lautet:
Der Region verbunden - den Kundenwunsch im Blick behalten!
Die ESB-Historie im Zeitraffer

1959
In Waldkraiburg wird die erste öffentliche Erdgasversorgung der Bundesrepublik Deutschland in Betrieb genommen. Das Erdgas kommt aus heimischen Quellen im Landkreis Mühldorf, 50 Kilometer östlich von München.

1962
Um das wachsende Interesse an Erdgas zu bedienen und die Versorgung weiterer Städten und Gemeinden im Landkreis Mühldorf und um München besser zu organisieren, wird die Isar-Amper-Gas-GmbH gegründet.

1966
Die Stadt München beteiligt sich an der Gesellschaft und bringt weitere Gasversorgungen außerhalb des Stadtgebietes ein. Das Unternehmen erhält nun den Namen Gasversorgung Oberbayern GmbH (GVO).

1973
Mit dem Ausbau des europäischen Erdgas-Verbundnetzes erhält auch Südbayern den internationalen Erdgasanschluss. Über Ruhrgas und Bayerngas wird Erdgas bezogen.

1976
Mit dem Bau der Erdgasleitung von Moosburg über Dingolfing nach Straubing beginnt die Erdgaserschließung Niederbayerns. Der Bezirk Niederbayern leistete dabei wertvolle Unterstützung. Das Unternehmen erhält aufgrund der erweiterten Aufgabenstellung seinen noch heute gültigen Namen: Erdgas Südbayern GmbH.

1981
Mit der Stadt Passau geht die letzte bayerische Stadtgasversorgung ans Erdgasnetz. Zudem beginnt im niederbayerischen Bäderdreieck entlang der Flüsse Inn und Rott das moderne Erdgas-Zeitalter.

1982
Durch den Bau der Erdgasleitung entlang des Ammersee wird im Süden des ESB-Gebietes die Region Oberland für Erdgas erschlossen. Zahlreiche Urlaubsorte und der Kurort Bad Tölz sind ab sofort mit Erdgas versorgt.

1986
Weiter nach Südwesten - die Erdgasleitung ins Werdenfelser Land von Murnau über Garmisch-Partenkirchen nach Mittenwald und Ettal/Oberammergau bringt die umweltschonende Energie an den Fuß der Zugspitze.

1987
Eine Erdgas-Seepipeline durch den Tegernsee versorgt die Seeanlieger-Orte. Nach Gründung der Tegernseer Erdgasversorgungsgesellschaft (TEG) konnten die Talgemeinden eine eigenständige Erdgasversorgung aufbauen.

1991
Die Region Ostbayern wird von Fürstenzell über Ortenburg bis nach Vilshofen weiter für Erdgas erschlossen. Und auch der neue Flughafen in München betreibt seit Mai 1992 mit Erdgas 8 große Blockheizkraftwerke (BHKW).

1993
Die ESB hat sich in den Jahren vom Erdgasversorger zum modernen Erdgas-Dienstleister entwickelt. Neue Geschäftsfelder, wie die Wärmelieferung oder die Betriebsführung für Wasserversorgungen und ergänzende Dienstleistungen runden das Angebot ab.

1994
Die regionale Erweiterung und der Ausbau der Ortsnetze treten in den Vordergrund. Erdgas wird über eine Erweiterung des Leitungsnetzes für Lenggries und den südlichen Landkreis Berchtesgaden bereitgestellt.

1997
Entlang der Donau nach Süden. Offizielle Inbetriebnahme der Erdgas-Hochdruckleitung Hauzenberg-Obernzell/Erlau im Landkreis Passau.

1998
Die ESB baut das Geschäftsfeld Wasserversorgung beständig aus: Neben der vollständigen technischen Betriebsführung bietet das Unternehmen auch Dienstleistungen in Teilbereichen an. Zu den von der ESB betreuten Gemeinden Emmering, Aying und Erding kommen als neue Kunden Türkenfeld und Schierling hinzu.

1999
Die so genannte Glonntal-Leitung zwischen Markt Indersdorf, Petershausen und Allershausen wird gebaut. Auf Anhieb konnten 350 Hauseigentümer in den 5 Gemeinden gewonnen werden. Außerdem ein offizielles Lob für die ESB: Das Unternehmen wird als "vorbildlicher Öko-Betrieb" ausgezeichnet.

2000
Als erstes deutsches Gasversorgungsunternehmen hat sich die ESB nach den Kriterien des „Technischen Sicherheits-Managements (TSM)“ zertifizieren lassen. Ein wichtiger Schritt zur Erhöhung der technischen Sicherheit. Im gleichen Jahr eröffnet die ESB mit Aral, E.ON Energie und BMW die weltweit erste öffentliche LNG-Tankstelle. Eine Leitungsanbindung ist nun nicht mehr Voraussetzung für die Erdgasversorgung.

2002/2003
Die ESB setzt ihre Dienstleistungs-Strategie weiter fort: Das Unternehmen führt ein neues Preissystem mit Bonusprogrammen ein und bietet Zusatzleistungen für Neukunden wie Ölrückkauf und Tankentsorgung an. Im Jahr 2003 konnten wir im Unternehmen die 100.000 Kundin begrüßen!

2003
Mit der neu gegründeten ESB-Wärme GmbH bietet die ESB den Kommunen, Wohnungsbaugesellschaften und großen Immobiliengesellschaften Wärme-Contracting aus einer Hand. Am Ende des Geschäftsjahres wurden 20 Objekte mit über 30 MWh Wärme versorgt.

2006
Der Ausbau der Erdgasversorgung in Südbayern geht weiter. Im Landkreis Pfaffenhofen erhalten sieben Gemeinden erstmals Erdgas von der ESB. Die Erdgasversorgung in Niederbayern feierte ihr 30-jähriges Jubiläum und die ESB startete mit der Schmack Biogas AG ein Joint Venture zur Herstellung und Vermarktung von Biogas. Über allem aber stand die größte Herausforderung der Erdgaswirtschaft - die Trennung von Netz und Vertrieb. Mit der Gründung einer eigenen Netzgesellschaft, der Energienetze Bayern (ENB), erfüllte die ESB alle Anforderungen des neuen Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) und ist für den liberalisierten Energiemarkt gerüstet.

2007
Klimaschutz und Energie werden zu Hauptthemen in den Medien. Die ESB startet in diesem Jahr ihre Initiative für mehr Energieeffizienz mit moderner Erdgastechnik und lobt 8 Mini-Blockheizkraftwerke als Referenzanlagen aus. Die Kooperation mit dem Bayerischen Kaminkehrerhandwerk fördert den Energiesparcheck Bayern.

Ausblick
Die anhaltende Diskussion über eine unabhängige Energieversorgung in Deutschland brachte hohes Interesse für regenerative Energien. Die ESB wird sich deshalb auch weiterhin verstärkt für die Verbindung zu diesen Energien einsetzen und Initiativen zur effizienten Energieverwendung durchführen.
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