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Elektromobilität. Ein Erfahrungsbericht.

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Manuel Schön

 

Seit drei Jahren ist Manuel Schön Marketing-Referent bei Energie Südbayern in der Münchner Unternehmenszentrale. Beim Besuch von Veranstaltungen im Versorgungsgebiet und den Betriebsstellen der ESB in Ober- und Niederbayern, legt er Monat für Monat einige Kilometer zurück – also ein geeigneter Testfahrer für unseren Elektro-BMW Modell i3.

Elektromobilität: Meine erste Fahrt im Elektroauto

Ein Erfahrungsbericht von Manuel Schön

 

Den Führerschein habe ich seit gut 18 Jahren in der Tasche. Ein Elektroauto bin ich in dieser Zeit aber nie gefahren. Das will ich ändern, auch um Vorurteilen - wie das Laden sei kompliziert oder gefährlich und es gäbe zu wenig Ladesäulen - auf den Grund zu gehen. Praktisch, dass Energie Südbayern ein E-Auto im Fahrzeugpool hat.

Als Ziel dieser Jungfernfahrt habe ich mir Oberau im Landkreis Garmisch-Partenkirchen ausgesucht. Auf der Seite Ladeatlas Bayern verschaffe ich mir zuvor einen Überblick über die Ladestationen. Sicher ist sicher. Rund 2.950 Ladesäulen in ganz Bayern werden angezeigt, und auch entlang oder in der Nähe der von mir gewählten Route, gibt es genügend Ladestationen.

In der Tiefgarage steht das Testobjekt schon bereit: Ein BMW i3 mit einem 170 PS starken Elektromotor und einem zusätzlichen, Range Extender genannten Verbrennungsmotor mit 38 PS Leistung. Die Reichweite des Elektromotors beträgt bei vollgeladener Batterie etwa 200 Kilometer, der Verbrennungsmotor ermöglicht weitere 160 Kilometer.

Ein leiser Sprinter

 

Nach einer kurzen Einweisung durch einen Kollegen bin ich startklar. Ich drücke auf den Startknopf rechts neben dem Lenkrad. Der erste Gedanke: Ist der Motor schon an? Kein Ruckeln. Kein Brummen. Nur ein akustisches Signal und das Aufleuchten von Symbolen auf dem aufgeräumt und übersichtlich wirkenden Display. Mit einem sanften Druck aufs Gaspedal setzt sich der BMW geräuschlos in Bewegung.

Die erste Etappe führt über den Mittleren Ring. Typisch für diese Tageszeit: Stop and Go-Verkehr. Schon nach wenigen Metern fühlt sich das Auto vollkommen vertraut an. Der BMW surrt geschmeidig dahin.

Endlich biege ich auf die A 95 Richtung Süden. Sobald die Geschwindigkeitsbegrenzung aufgehoben ist, trete ich etwas beherzter auf das Gaspedal. Und jetzt zeigt sich, wovon ich schon so oft gehört habe: Der kleine BMW spurtet rasant nach vorne. Die 250 Newtonmeter Drehmoment stehen sofort zur Verfügung, ganz anders wie in einem Wagen mit Benzin- oder Dieselantrieb, bei dem der Motor erst auf Touren kommen muss, um seine Kraft zu entfalten.

Diese Fahrweise hat aber ihren Preis, und ich kann dabei zusehen, wie sich die Akkureichweite schneller verringert also zuvor. Kurz überkommt mich die Befürchtung, eher als geplant eine Ladesäule suchen zu müssen. Sogar ein eigenes Wort hat sich hierfür bereits etabliert: „Reichweitenangst“. Also wechsle ich wieder die Fahrweise, ein entspanntes Dahingleiten ist mir ohnehin lieber.




Laden im Regen?

 

Mittags komme ich bei strömenden Regen in Oberau an. Schnell finde ich die zuvor am Computer herausgesuchte Ladestation. Regen und Starkstrom, denke ich, keine gute Kombination. Da zu einer Testfahrt im Elektroauto aber auch ein Ladevorgang gehört, verbinde ich kurzerhand Auto und Ladesäule mit dem Ladekabel. Das geht genauso einfach, wie es sich anhört. Einstecken hier, einstecken dort – fertig. Danach schalte ich die Ladesäule frei, indem ich eine Karte im Scheckkartenformat vor deren Kartenleser halte. Eine Mitteilung auf dem Display bestätigt: Der Akku wird geladen.

Während ich die Ladezeit bei einem Kaffee überbrücke, kommt mir eine Frage: Was, wenn das Kabel während des Ladens gestohlen wird? Wäre das nicht genauso einfach, wie es anzuschließen? Zurück am Auto prüfe ich das sofort. Es zeigt sich, das Kabel lässt sich erst ausstecken, wenn ich das Auto entriegele. Also auch hier, kein Grund zur Panik.

Auf der Fahrt zurück nach München bemerke ich etwas Erstaunliches. Nicht nur mein Fahrstil, sondern auch meine Denkweise verändert sich. Es ist mir nicht mehr wichtig, so bald wie möglich mein Ziel zu erreichen, sondern ich versuche, möglichst energiesparend und effizient voranzukommen. Vielleicht ist es genau das, was in Zukunft die Art und Weise prägt, wie wir Auto fahren.

Im Büro angekommen, will ich eines aber noch genau wissen. Wie verhält es sich ganz allgemein beim Laden im Regen? Die Antwort liefert der ADAC. Auf dessen Website heißt es sinngemäß: Strom fließt erst, wenn das Kabel richtig anliegt, die Kontakte frei von Wasser oder metallischen Gegenständen sind und sich Fahrzeug und Ladesäule dies auch gegenseitig versichert haben.1

Eine neue Art des Fahrens

 

Von den 2018 rund 3,4 Millionen neu zugelassenen Pkw waren gerade einmal 1 Prozent Elektroautos.2 Am Fahrspaß kann das nicht liegen, denn der ist wirklich vorhanden. Aber es tut sich etwas auf Deutschlands Straßen. Im Vergleich zu 2017 sind rund 44 Prozent reine Elektrofahrzeuge mehr unterwegs. Auch die Ladeinfrastruktur in Bayern soll bis 2020 auf 7.000 Ladesäulen aufgestockt werden.3 Für das Laden zu Hause gibt es jetzt schon Lösungen. So bietet Energie Südbayern einen Rundum-Service für die Planung und Installation einer Wallbox und bezuschusst diese mit einer Mobilitätsprämie in Höhe von 400 Euro.

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