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19.02. bis 18.03.

Olympia Tagebuch

In 82467 Garmisch-Partenkirchen

- Nur noch 18 Tage bis zu den Paralympics -

In einem Tagebuch berichtet Anna-Maria Rieder von der Vorbereitung und dem Wettkampf in PyeongChang:

Die Vorbereitungen auf die Paralmypics sind bisher sehr gut gelaufen. Vor den Faschingsferien konnte ich noch einen Europacup Riesenslalom in Italien gewinnen. Der zweite Teil am nächsten Tag wurde leider wegen Nebels abgesagt. Trotz der schlechten Wettersituation konnte ich in Garmisch sowohl im Slalom als auch im Riesenslalom gute Schneetrainings absolvieren. In den Faschingsferien machte ich zusätzlich wieder vermehrt Konditions- und Motoriktraining, was sonst während der Schulzeit im Winter oft zu kurz kommt.

Da vor PyeongChang keine Weltcuprennen mehr stattfinden, starte ich am Ende der Woche bei zwei internationalen Rennen der World Para Alpine Skiing in Abtenau (Österreich).

- Noch 11 Tage bis zu den Paralympics -

Nach einer guten Trainingswoche auf der Kandahar Weltcuppiste in Garmisch-Partenkirchen war ich in Abtenau (Österreich) bei zwei WPAS (World Para Alpine Skiing) Rennen. Sowohl das Slalom als auch den Riesenslalom konnte ich gewinnen. Nun geht es in eine neue Schulwoche mit letzten Trainings, bevor es dann Richtung Südkorea geht.

- Noch 7 Tage bis zu den Paralympics -

Das Training geht in Garmisch-Partenkirchen in die Endphase. Auf der Kandahar herrschen perfekte Pistenbedingungen für ein Riesenslalomtraining: minus 10 Grad, Sonne, harte Piste –besser geht’s nicht.

- Noch 5 Tage bis PyeongChang -

Jetzt heißt’s Taschen packen, nichts vergessen und ab nach PyeongChang. Ich freue mich riesig.

- Noch 2 Tage bis PyeongChang -

Nach Verabschiedung durch Bundespräsident Steinmeier am Flughafen Frankfurt ging‘s von dort per 10 stündigen Direktflug weiter nach Seoul, und dann in einer 4 stündigen Busfahrt direkt ins olympische Dorf nach PyeongChang. Heute war ich oben in Jeongseon und hab mir die Piste und den Berg angeschaut und gleichzeitig akklimatisiert. Morgen beginne ich mit den letzten Vorbereitungstrainings.

- Nachbericht zu meinen ersten Paralympics -

Nach einigen guten Trainingstagen in PyeongChang wurde ich beim Riesenslalom sechste und war damit nur mittel zufrieden. Ich hatte zuviel Respekt und war zudem auch relativ aufgeregt bei meiner Paralympischen Premiere. Zusätzlich war ich die einzige Starterin die weder im Vorjahr beim Testevent dem WC Finale dabei war, noch bei den Speed-Bewerben Erfahrungen mit dem Hang sammeln konnte.
Für den Slalom war ich sehr gut vorbereitet und hatte ein super Gefühl. Leider hatte ich nach wenigen Toren im ersten Durchgang eingefädelt. Ich bin immer noch ziemlich traurig darüber, vor allem weil ich als Zweite der Weltcup SL Wertung berechtigte Chancen auf ein Top-Ergebnis hatte. Das war natürlich bitter. Als zweitjüngste Starterin bei den Alpinen habe ich viel Erfahrungen gesammelt und auch viel Spaß gehabt.
Ab heute bin ich wieder in der Schule und in der nächsten Woche starte ich noch beim Europacup Finale in Obersaxen/SUI, dem Austragungsort der nächsten Paralympischen WM 2019.

Bildergalerie

© 2018, Energie Südbayern
md
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