Zukunft E-Mobilität: Woher kommt der Strom aus der Ladesäule?

E-Mobilität spielt eine zentrale Rolle beim Erreichen der Klimaziele. Inzwischen sind mehr Elektroautos als je zuvor auf den Straßen unterwegs und die aktuell extrem hohen Benzinpreise fördern diese Entwicklung noch: Während Pkw-Zulassungen insgesamt zuletzt rückläufig waren, stiegen die Zulassungszahlen elektrischer Fahrzeuge weiter.

Aktuelle Prognosen rechnen mit bis zu 10 Millionen E-Autos bis 2030 und damit einhergehend den Anstieg des Strombedarfs um rund 5 %. Eine große Herausforderung besteht darin, dass der verwendete Strom klimafreundlich erzeugt wird.

Denn auch, wenn E-Autos keine direkten Emissionen erzeugen, ist ihr Beitrag zur Energiewende stark davon abhängig, wie der Ladestrom produziert wird. Wird dieser aus fossiler Energie gewonnen, entstehen dabei CO2-Emissionen.
 

Erneuerbare Energien sind zentraler Schlüssel für die Energiewende

Der Schlüssel für einen klimaneutralen Mobilitätssektor sind daher erneuerbare Energien. Um den Mehrbedarf an Strom regenerativ zu decken und gleichzeitig den Ausstieg aus Kohle- und Atomenergie zu kompensieren, muss der Ausbau beschleunigt werden.

Aktuell machen erneuerbare Energien einen Anteil zwischen 40 und 45 % am gesamten Strommix aus. Der aktuelle Gesetzesentwurf der Bundesregierung sieht vor, diesen Anteil bis 2030 auf mindestens 80 % zu steigern. Das erfordert einen schnellen und konsequenten Hochlauf der Solar- und Windenergie, Wasserkraft, biogenen Energieträgern sowie Geothermie. Denn für die zukünftige Versorgung werden wir alle Quellen brauchen.
 

Energie Südbayern setzt auf 100 % Ökostrom aus Wasserkraft

Energie Südbayern ist sich der Verantwortung für die Umwelt bewusst und setzt deshalb auf grünen Strom: Wir bieten 100 % Ökostrom aus Wasserkraft.

Übrigens: Energie Südbayern stellt Ihnen bereits 227 eigene Ladesäulen zur Verfügung, 274 weitere sind im Bau. Denn wir denken an die Zukunft – und für eine alltagstaugliche E-Mobilität braucht es den konsequenten Ausbau der Ladeinfrastruktur. Denn neben dem Anteil an erneuerbaren Energien muss auch das Ladesäulennetz stetig weiter ausgebaut werden. Insbesondere Schnelllader mit einer Ladeleistung von bis zu 300 kW werden künftig eine Rolle spielen.

Zur Bewältigung dieser Aufgaben wächst ständig unser Bedarf an speziell dafür ausgebildeten Fachkräften. Deshalb suchen wir bereits frühzeitig den Kontakt zu Hochschulen, die Absolventen in diesem zukunftsweisenden Feld ausbilden, wie z. B. der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf mit dem Bachelor-Studiengang "Management erneuerbarer Energien" (am Standort Freising).
 

Mittels Studium Mitgestalter der Energiewende werden

Der Ausbau der erneuerbaren Energien, ob Wind- oder Solarenergie, Wasserkraft, Geothermie und die Bioenergien aber auch die Umstellung auf eine klimafreundliche Mobilität sind beispielhafte Themen, mit denen sich die Studierenden dieses Studiengangs beschäftigen. Verfolgt wird ein praxisnaher und ganzheitlicher Ansatz: Neben technischen und naturwissenschaftlichen Grundlagen werden auch wirtschaftswissenschaftliche, rechtliche und politische Aspekte vermittelt. Weitere Informationen unter: https://www.hswt.de/studium/studiengaenge/management-erneuerbarer-energien.html#c136522