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Energiesparmythen aufgeklärt

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Mythos 1: Alle Elektrogeräte der Klasse A haben einen geringen Verbrauch

 

Auf Waschmaschine, Kühlschrank, Herd oder Fernsehgerät – überall findet sich das sogenannte Energielabel, das Auskunft über die Energieeffizienz des Gerätes gibt. Diese Skala reicht von A bis G und von Grün bis Rot, wobei die Kategorie A in die drei Unterkategorien A+, A++ und A+++ eingeteilt ist. Das wurde notwendig, da seit der Einführung der Energiekennzeichnung im Jahr 1992 große technische Fortschritte erzielt wurden. Dieses System sorgt mittlerweile für Verwirrung. Es ist nicht nur unübersichtlich, es kann auch leicht zu Fehlannahmen verleiten, da zwischen den einzelnen A-Stufen deutliche Effizienzunterschiede bestehen können. Dazu kommt, dass beispielsweise auf Waschmaschinen nur noch die drei unterschiedlichen A+-Labels abgebildet sind.

Unser Tipp: Achten Sie daher beim Kauf eines neuen Gerätes neben der Energieeffizienzklasse unbedingt auch auf dessen absoluten Stromverbrauch, der auf dem Energielabel in Kilowattstunden pro Jahr angegeben wird.

Mythos 2: Eine Energiesparlampe spart am meisten Energie

 

Gegenüber einer herkömmlichen Glühbirne liegen die Vorteile einer Energiesparlampe klar auf der Hand: Eine Glühbirne wandelt die aufgenommene Energie gerade einmal zu zwei Prozent in Licht um, aus dem übrigen Strom erzeugt sie Wärme. Energiesparlampen arbeiten da wesentlich effektiver und benötigen für die gleiche Helligkeit etwa 80 Prozent weniger Strom.

Mittlerweile hat die Energiesparlampe aber Konkurrenz bekommen. LED-Lampen benötigen noch weniger Strom als Energiesparlampen und halten in der Regel länger. LED-Lampen sind zwar teurer in der Anschaffung als Energiesparlampen, dafür verbrauchen sie weniger Energie. Zudem sinken die Preise für LED-Lampen kontinuierlich. Es gilt die Faustregel: Je länger eine Lampe brennt, desto eher lohnt sich eine LED-Lampe.

Mythos 3: Beim Strom lässt sich am meisten sparen

 

Wer Energiesparen hört, dem kommen sofort viele Maßnahmen in den Sinn, den Stromverbrauch schnell und mit wenig Aufwand zu senken: Stecker von nicht benötigten Geräten ziehen, alte Glühbirnen gegen effizientere Leuchtmittel austauschen und auf das Energiesparlabel achten.

Die meiste Energie, die wir verbrauchen, kommt aber nicht aus der Steckdose. Drei Viertel der im Haushalt verbrauchten Energie werden für das Heizen der Wohnung und das Erwärmen von Wasser benötigt. Entsprechend ist hier der Sparhebel deutlich größer. Zugegeben, größer ist auch der Aufwand, der betrieben werden muss, wenn Fenster und Hausfassade zeitgemäß isoliert werden oder die alte Heizung im Keller gegen ein modernes Aggregat getauscht wird. Allerdings hat man nach solch einer einmaligen Sparinvestition dann oft für Jahre oder gar Jahrzehnte seine Ruhe.

Mythos 4: Je weiter der Heizthermostat aufgedreht ist, desto schneller wird es warm

 

Könnte man meinen, ist aber nicht so. Egal, ob Sie den Thermostat auf Stufe zwei oder fünf stellen, schneller heizt sich ein kalter Raum dadurch nicht auf. Vielmehr stellen Sie die Heizung über den Thermostat auf eine bestimmte Temperatur ein. Sprich: Je höher die Zahl, desto länger die Heizintervalle und desto höher die gewünschte Raumtemperatur. Folgende Tabelle gibt Auskunft, welche Temperatur sich hinter welchem Wert verbirgt:

Zahl auf dem Thermostat

Temperatur

1

ca. 12° C

2

ca. 16° C

3

ca. 20° C

4

ca. 24° C

5

ca. 28° C

Aber warum stehen dann nicht einfach die Temperaturangaben auf dem Thermostat? Auch wenn Sie den Heizkörperthermostat auf 20 Grad einstellen, kann die tatsächliche Temperatur davon abweichen. Das hängt unter anderem mit der Position des Heizkörpers und eventueller Stauwärme zusammen, zum Beispiel, wenn die Heizung durch einen Vorhang oder das Sofa verdeckt wird. Der Temperaturfühler des Thermostats gibt der Heizung dann das Kommando zum Herunterfahren, obwohl die Raumlufttemperatur noch zu niedrig ist.

Mythos 5: Wer Ökostrom bezieht, bei dem kommt auch Ökostrom aus der Steckdose

 

Nicht direkt ein Energiesparmythos, aber ebenfalls ein weitverbreiteter Irrtum. Kommt aus der Steckdose wirklich grüne Energie, wenn ich Ökostrom beziehe? Nicht direkt. Physikalisch und technisch ist das nicht möglich. Zum einen sucht sich Strom immer den kürzesten Weg vom Erzeuger zum nächsten Verbraucher. Zum anderen gibt es kein eigenes Netz für Ökostrom, welches dafür sorgen könnte, dass dieser direkt in Ihrem Haus ankommt.

Alle Stromerzeuger, egal ob Wind-, Wasser- oder Kohlekraftwerke, speisen ihre Energie in ein einziges Stromnetz ein. Wechselt aber ein Verbraucher zu einem Ökostromanbieter, verpflichtet sich dieser, genau die verbrauchte Menge Ökostrom in das Netz einzuspeisen. Der Kunde erhält seinen Strom zwar weiterhin aus demselben Netz, allerdings sorgt er dafür, dass der Anteil an Ökostrom steigt und entsprechend weniger Strom aus fossilen Energieträgern erzeugt und ins Netz eingespeist wird.

Je mehr Verbraucher also auf Ökostrom umsteigen, desto wahrscheinlicher ist es, dass aus Ihrer Steckdose bald 100 % Ökostrom fließen.

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