„Aus Klimagründen wollen wir kein Auto mehr.“

Regionalität steckt in unserer DNA – dieser Philosophie sind wir bei Energie Südbayern seit über 60 Jahren Unternehmensgeschichte treu. Hier, wo wir leben und arbeiten, möchten wir etwas bewirken: Mit einer zukunftsfähigen Energieversorgung, aber auch durch unser Engagement für Sport, Bildung und Soziales.

Wir freuen wir uns über Menschen in unserem Versorgungsgebiet, die diese Werte teilen und unserer Heimat ein Gesicht geben. Menschen, wie Gisela Wachinger, die das eigene Auto abgeschafft hat und auf unser E-Carsharing umgestiegen ist.

Sie möchten mehr über ihre Beweggründe und den flexiblen IsarFlitzer erfahren? Dann sehen Sie sich jetzt das Video-Interview an!

Ohne eigenes Auto auf dem Land? Funktioniert!

Wenn Gisela Wachinger ins Auto steigt, führt sie ihr Weg nicht in die eigene Garage, sondern zum Stellplatz des IsarFlitzers in Schäftlarn. „Das ist auch ein bisschen sportliche Betätigung“, sagt sie und lacht. „Man steigt nicht direkt vor der Haustür ein.“ Seit einiger Zeit nutzt die Biologin und Mediatorin beruflich wie privat das flexible E-Carsharing der ESB. Das eigene Auto: abgeschafft.

Für ihren Job bringt sie das Elektroauto an „besonders schöne und wichtige Orte“. Wachinger nimmt dort für ein Citizen Science Projekt Vogelstimmen und Heuschrecken auf, dokumentiert Naturgeräusche und Vegetation, die später in wissenschaftliche Auswertungen fließen. „Oft kommt man ohne Auto gar nicht an die Plätze, an denen ich arbeiten muss“, erzählt sie.

Auch im Alltag steigt sie häufiger mal in den IsarFlitzer, zum Beispiel, wenn es am Wochenende in die Berge geht. Große Wocheneinkäufe, die mit dem Rad nicht zu bewältigen wären, erledigt sie ebenfalls mit dem E-Auto. Besonders der Weg zum lokalen Bäcker lohnt sich für sie: „Dort kann ich viel mitnehmen, zum Beispiel für ein Seminar mit mehreren Teilnehmern oder die ganze Familie.“

Der Umstieg aufs elektrische Carsharing hatte für Wachinger klare Gründe. „Wir wollten aus Klimagründen kein eigenes Auto mehr“, sagt sie. „Als Biologin ist es mir wichtig, dass man den Klimawandel im Auge hat und deswegen auf erneuerbare Energien umsteigt.“ Doch auch der finanzielle Aspekt spielt eine Rolle. Reparaturen und Wartung, Versicherungen oder ganz banal der Reifenwechsel – all das entfällt. „Man muss sich einfach um nichts kümmern.“

Etwa einmal pro Woche nutzt sie das Angebot, manchmal häufiger. „Als Alternative zum Fahrrad, zum Busfahren und natürlich zum eigenen Auto, das wir nicht haben.“ Die zwanzig Minuten Fußweg nimmt sie gern in Kauf: „Oft ist man trotzdem schneller unterwegs.“

Noch ist es eher ungewöhnlich, das eigene Auto abzuschaffen und ganz auf E-Carsharing umzusteigen. Vor allem abseits der großen Metropolen mit gut ausgebautem Nahverkehr. Ihr Umfeld reagiert entsprechend positiv, aber überrascht. Viele seien erstaunt, dass das Konzept auf dem Land funktioniere. „Man hört oft: ‚Ohne Auto geht’s doch gar nicht!‘“, erzählt sie schmunzelnd. Doch Wachinger leistet echte Überzeugungsarbeit. Beispielsweise bei einem älteren Ehepaar im Ort, das kein Auto mehr besitzt. Wenn die Kinder dann mit dem Zug anreisen, nutzen sie das E-Carsharing vor Ort für gemeinsame Ausflüge.

Dass ein regionaler Energieversorger wie die ESB solche Angebote bereitstellt, findet sie wichtig. „Gerade auf dem Land braucht es Unterstützung, um solche Programme anzuschieben.“ Für Wachinger steht fest: Mobilität auf dem Land muss neu gedacht werden und das E-Carsharing ist dafür ein guter Anfang. Auch außerhalb der Städte flexibel und nachhaltig unterwegs sein zu können „ist eine wichtige Errungenschaft“, sagt sie lächelnd.

Gisela Wachinger

BerufBiologin und Mediatorin
Nutzt E-Carsharing fürBeruflich, für Wochenendausflüge und große Einkäufe
MotivationAus Klimagründen & Kostenersparnis