Der Umgang miteinander ist für ihn zentral, auf dem Platz wie daneben. Wenn Eltern von der Tribüne Unsportliches rufen oder Trainer mal kurz vergessen, dass hier immer noch Kinder spielen, greift er ein. „Da gibt’s dann von mir die gelbe Karte und ein Buch der Werte in die Hand gedrückt“, sagt er bestimmt. „Zum Wohle der Kinder, denn die verdienen genauso viel Respekt wie Erwachsene.“
Die Partnerschaft mit der ESB besteht seit 2017 und ist für Vaders etwas Besonderes: „Wir ticken gleichermaßen, haben das Herz am richtigen Fleck.“ ESB sei ein Teil der Region, genauso wie der Merkur CUP ein Turnier aus und für das „Merkurland“ sei. Durch gemeinsame Werte fühle sich die Zusammenarbeit „wie eine große Familie“ an. Gemeinsam verleihen sie den Nachhaltigkeitspreis. Kinder reichen konkrete Maßnahmen ein, wie sie Umweltbewusstsein im Vereinsleben integrieren. Mit dem Fahrrad zum Training, ein elektrischer Mannschaftsbus oder Solarpaneele – den Ideen sind keine Grenzen gesetzt. Und das bringt Nachhaltigkeit auch nach Hause. „Die Kinder haben mehr Einfluss auf ihre Eltern, als man glaubt“, betont Vaders.
Nach über 30 Jahren Merkur CUP kann Vaders auf unzählige emotionale Momente zurückblicken. Wie eine Szene aus dem Jahr 1999. Damals diskutierten zwei Brüder und spätere Fußballprofis darüber, ob es schlimmer sei, den Merkur CUP oder die Champions League zu verlieren. Die klare Antwort: den Merkur CUP. Den kann man schließlich nur einmal im Leben spielen. Solche Geschichten sind für Vaders das beste Beispiel dafür, welchen besonderen Stellenwert das Turnier für fußballbegeisterte Kinder hat. Und leuchtende Kinderaugen sind das, was für Vaders am Ende zählt. Die Kinder sollen vor allem eines erleben: Freude. „Das Wichtigste am Fußball ist: Habt Spaß!“ Ein Satz, der alles zusammenfasst.