„Das Wichtigste am Fußball ist: Habt Spaß!“

Regionalität steckt in unserer DNA – dieser Philosophie sind wir bei Energie Südbayern seit über 60 Jahren Unternehmensgeschichte treu. Hier, wo wir leben und arbeiten, möchten wir etwas bewirken: Mit einer zukunftsfähigen Energieversorgung, aber auch durch unser Engagement für Sport, Bildung und Soziales.

Wir freuen wir uns, mit Menschen zusammenzuarbeiten, die diese Werte teilen und unserer Heimat ein Gesicht geben. Menschen, wie Uwe Vaders, der vor über 30 Jahren den Merkur CUP ins Leben gerufen hat und bis heute leitet.

Sie möchten mehr über seine Motivation, das größte U11-Fußballturnier der Welt und die Partnerschaft mit der ESB erfahren? Dann sehen Sie sich jetzt das Video-Interview an!

Ein Turnier, das verbindet

Wenn Uwe Vaders über den Merkur CUP spricht, springt die Begeisterung gleich über: Für den Fußball, das Spiel und die Kinder, die seit über drei Jahrzehnten am Turnier teilnehmen. „Mein Name ist Uwe Vaders, 72 Lenze alt und im Ruhestand“, sagt er gleich zu Beginn. Ein Ruhestand, der alles andere als ruhig ist. Denn der Mann, der 1994 die Idee zum weltgrößten U11-Fußballturnier entwickelte, lebt den Merkur CUP bis heute.

Bis 2016 war Vaders Marketingleiter der Mediengruppe Münchner Merkur/tz und hatte damit die besten Voraussetzungen, ein Turnier dieser Größenordnung umzusetzen. Doch erfolgreich hat den Merkur CUP etwas anderes gemacht: Im Zentrum standen immer die jungen Spielerinnen und Spieler sowie die Freude am Fußball.

Heute interessiert ihn das reine Kicken weniger. „Dafür sind die Trainer da“, sagt er. Ihm gehe es viel stärker um Fair Play, Gemeinschaft, Nachhaltigkeit, Gesundheit und den Umgang mit Niederlagen. „Die Kinder müssen lernen, dass man auch mit null Punkten vom Platz gehen kann.“ Wie gut das funktioniert, erlebt Vaders beim Turnier ständig: Wenn ein gegnerischer Spieler dem Gefoulten aufhilft oder wenn sich ein Team nach einem verlorenen Halbfinale gegenseitig tröstet.

Der Umgang miteinander ist für ihn zentral, auf dem Platz wie daneben. Wenn Eltern von der Tribüne Unsportliches rufen oder Trainer mal kurz vergessen, dass hier immer noch Kinder spielen, greift er ein. „Da gibt’s dann von mir die gelbe Karte und ein Buch der Werte in die Hand gedrückt“, sagt er bestimmt. „Zum Wohle der Kinder, denn die verdienen genauso viel Respekt wie Erwachsene.“

Die Partnerschaft mit der ESB besteht seit 2017 und ist für Vaders etwas Besonderes: „Wir ticken gleichermaßen, haben das Herz am richtigen Fleck.“ ESB sei ein Teil der Region, genauso wie der Merkur CUP ein Turnier aus und für das „Merkurland“ sei. Durch gemeinsame Werte fühle sich die Zusammenarbeit „wie eine große Familie“ an. Gemeinsam verleihen sie den Nachhaltigkeitspreis. Kinder reichen konkrete Maßnahmen ein, wie sie Umweltbewusstsein im Vereinsleben integrieren. Mit dem Fahrrad zum Training, ein elektrischer Mannschaftsbus oder Solarpaneele – den Ideen sind keine Grenzen gesetzt. Und das bringt Nachhaltigkeit auch nach Hause. „Die Kinder haben mehr Einfluss auf ihre Eltern, als man glaubt“, betont Vaders.

Nach über 30 Jahren Merkur CUP kann Vaders auf unzählige emotionale Momente zurückblicken. Wie eine Szene aus dem Jahr 1999. Damals diskutierten zwei Brüder und spätere Fußballprofis darüber, ob es schlimmer sei, den Merkur CUP oder die Champions League zu verlieren. Die klare Antwort: den Merkur CUP. Den kann man schließlich nur einmal im Leben spielen. Solche Geschichten sind für Vaders das beste Beispiel dafür, welchen besonderen Stellenwert das Turnier für fußballbegeisterte Kinder hat. Und leuchtende Kinderaugen sind das, was für Vaders am Ende zählt. Die Kinder sollen vor allem eines erleben: Freude. „Das Wichtigste am Fußball ist: Habt Spaß!“ Ein Satz, der alles zusammenfasst.

Merkur CUP

Gegründet1994 durch Uwe Vaders
Erstes Ausrichtungsjahr1995
Teilnehmende 
Mannschaften
Jedes Jahr rund 400
Spielerinnen und SpielerJedes Jahr rund 3.000
Tore 20254.689
MotivationFreude am Fußball & Werte vermitteln